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Schon viele Jahre lang schiebe ich einen Ski-Urlaub in Südtirol vor mir her, es hat einfach nie geklappt. Obwohl ich als Kind schon von einer Kronplatz Abfahrt geträumt habe, bin ich bis heute kein einziges mal im Winter dort gewesen. Das soll sich jetzt ändern.
Vor ungefähr einer Woche habe ich mit Martha Kammerlander (Chefin der Penison Hubertus) aus Ahornach telefoniert. Sie erzählte mir stolz, das in Südtirol soviel Schnee liegt wie seit wahrscheinlich 30 Jahren nicht mehr. Satte 200 cm sind es derzeit am Kronplatz. Für mich war sofort klar, diesen schneereichen Winter auf der Alpen-Südseite lasse ich mir auf keinen Fall entgehen. Südtirol, ich kommmmme.
In gut zwei Wochen wird es soweit sein, dann geht es mit dem Auto Richtung Süden. Pflicht ist auf jeden Fall zu aller erst eine Abfahrt am Kronplatz (derzeit 200 cm Schnee), dann kommt das Ahrntal dran – erst der Speikboden (170 cm Schnee) und zu guter Letzt wird der Klausberg (190 cm Schnee) getestet. Wenn ich dann in drei Wochen wieder hier bin, werde ich Euch sicherlich mitteilen, auf welcher Piste es mir am besten gefallen hat.
Abends lasse ich es mir in der Pension Hubertus gut gehen. Die besagte Unterkunft und das Bergdorf Ahornach, seht Ihr hier auf den Fotos. Ob ich das Türkisch Dampfbad vor dem leckeren Dreigänge-Menü oder danach genießen werde, weiß ich noch nicht ;-)!
Was im ganz besonderen gerade diese Pension von anderen unterscheidet, sind einfach die Kochkünste von der Chefin Martha, dass Abendessen ist so reichlich und gut, dass man nach jedem Urlaub Angst hat sich auf die Waage zu stellen. Jeder Gaumenschmaus wird allabendlich rucki zucki vom Chef Peter serviert. Achtung, ein Nachschlag ist immer drin, nur meist passt der einfach nirgendwo mehr rein. Unter dem Motto: „Sie kommen als Gast und gehen als Freund“ kann ich Euch mit ruhigem Gewissen nach Ahornach zu Martha und Peter schicken.
Weiter Informationen findet Ihr hier:
• www.pension-hubertus.info/•
www.kronplatz.it•
www.speikboden.it•
www.klausberg.it
Welcher Spiegelreflex-Fotograf kennt das Problem nicht, wohin mit der großen Kamera auf Tour. Lässt man sie im Rucksack, entgehen einem viele schöne Aufnahmen, weil das ständige rein- und rausholen einfach nervig ist und man den Foto der Bequemlichkeit halber lieber mal im Rucksack lässt. Hängt man sich die Kamera um, pendelt diese nervig hin und her. Wo nun also hin mit dem guten Stück und welche Tasche eignet sich eigentlich optimal für solch eine Wanderung ...
WP-Reisen empfiehlt aus eigener langjähriger Erfahrung die Fototasche Off Trail 1 von Lowepro (siehe Foto). Die beiden Objektivköcher an den Seiten kann man bei Nichtgebrauch abnehmen und mit Kleinkram im Rucksack verschwinden lassen. Akku und Speicherkarte sollte man auf Tour immer gleich am frühen Morgen prüfen, denn speziell auf Hochtouren am Seil ist es schwierig die komplette Seilschaft anzuhalten, nur weil die Karte gerade mal voll ist.
Einen weiteren Vorteil der Off Trail 1 möchte ich euch nicht vorenthalten, dieser klingt zwar komisch, ist aber nicht zu verachten. Gerade beim Bergaufgehen nimmt man eine leicht gebückte Körperhaltung ein, in der Schweiß von der Stirn direkt auf die Fototasche tropft. Klingt zwar witzig ist aber für die Kamera nicht ganz ungefährlich, wie viel Flüssigkeit das bei einem 6stündigen Aufstieg sein kann, muss ich dem ambitionierten Bergsteiger nicht erklären. Oben angekommen ist die Tasche komplett vollgesaugt, aber aus eigener Erfahrung können wir sagen, es ging bisher kein Tropfen durch. Auch bei leichtem Regen hat die Lowepro bis heute ihre Dienste getan.
Der Hüftgurt Trick um nerviges rutschen der Kamera zu vermeiden:
Man schnallt sich als erstes die Kameratasche um, so das der Köcher vorne ist und der Verschluss am Rücken, anschließend zieht man den Rucksack auf, und verschließt den Hüftgurt unter dem Köcher am Bauch, die Fototasche ist nun über dem Verschluss des Hüftgurtes. Das hat den großen Vorteil, dass der Köcher mit Kamera beim Laufen nicht nach unten rutschen kann, weil er vom Hüftgurt mit gehalten wird.
Wie Ihr auf den Fotos seht, wurde die Tasche von mir selbst ausreichend in Nepal getestet und für sehr gut befunden.
Erhältlich für 64,95 Euro bei Globetrotter.de >>
Einen sehr guten Bericht zum Thema „Bergschuhe richtig schnüren - die Tricks der Profis“ habe ich für alle Alpinisten auf der Internetseite des Magazins Outdoor gefunden. Dort steht eine Reihe von Bildern, welche sehr anschaulich zeigen wie man einen Bergschuh richtig schnürt.
Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur empfehlen, vor allem einen neuen Schuh richtig zu binden. Ist er einmal falsch geschnürt und wird dabei auch noch eingelaufen, bekommt man ungewollte Druckstellen. Diese sind unangenehm beim Laufen und herausbekommen tut man sie kaum noch.
Tipps um den gefürchteten Fersenschlupf zu vermeiden findet man dort auch, wer diesen schon einmal erleidet hat, wird den Bericht förmlich in sich aufsaugen.
Hier der Link zum Bericht >>
Wolfgang Leikermoser von Antenne Bayern möchte 3 Tage und 3 Nächte am Funtensee verbringen, dem kältesten Punkt Deutschlands, das ganze nennt sich beim bekannten Radiosender ein eisiges Experiment.
Es ist ja schön, wenn Herr Leikermoser das tun möchte, aber gibt es denn ansonsten keine Themen mehr über die berichtet werden kann. Antenne Bayern brüstet sich ja momentan, dass kein Titel zwischen 9 und 16 Uhr zweimal gespielt wird (was bei anderen Radiostationen schon seit Jahren üblich ist) - dafür wird aber in der Morningshow das ach soooo wagemutige Unterfangen von Wolfgang Leikermoser ständig wiederholt.
Völlig überrascht wurde der Hörer von Antenne Bayern, als der Experte Reinhold Messner, erklärte, dass die Extremitäten am schnellsten von Kälte und Frost betroffen sind. Ach so ??? Na das ist ja spannend. Für wie blöde halten die Radiomacher von Antenne Bayern ihre Hörer eigentlich?
Arme Radiolandschaft in Deutschland, jedem Bergsteiger dreht es hierbei den Magen um!
Diese Woche war es mal wieder soweit, einer der vielen frisch gedruckten Süd-West Schnäppchen-Flyer lag in meinem Briefkasten. Verdammt denke ich mir, eigentlich hab ich ja schon alles, nur weg mit dem Ding, doch mein innerstes Ich drängte mich doch einen Blick darauf zu werfen. Schon kurz nach dem öffnen, hab ich bereits das erste Stück gefunden was mir gut stehen würde. Man sieht das super aus geht mir noch durch den Kopf, als sich mein Gehirn mit dem aktuellen Kontostand meldet und der Kleiderschrank aus dem Schlafzimmer um Erbarmen bittet. Die dunkle Seite in mir fleht um Gnade und ich gebe nach. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, spätestens in ein paar Wochen liegt ja wieder so ein verflixtes Ding in dem Kasten neben meiner Haustür tröste ich mich.
Der Flyer soll aber nicht umsonst gewesen sein, schließlich hab ich ja einen Blog, unter dem ich auch den ganz jungen Outdoorlern verkünden möchte das es den SüdWest-Flyer überhaupt gibt. Schaut doch mal bei www.sued-west.com rein und findet euer eigenes Schnäppchen.
Ich wünsche Euch heute schon viel Spaß beim Geld ausgeben ...
Gestern Abend hab ich seit langem mal wieder bei "Bergauf Bergab" rein geschaut und mir eine Berichterstattung über den ersten Bayern der alle "Seven Summits" bestiegen hat angesehen. Am 22.1.2009 / 23.00 – 23.30 Uhr auf BR-alpha kommt eine Wiederholung dran, es lohnt sich mal rein zu gucken.
„Eine gewisse Leidensfähigkeit sollte man schon mitbringen – und Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit, einen immensen Willen. Wenn diese Voraussetzungen nicht da sind, kann’s vielleicht schwierig werden, dass man alle schafft.“ Das sagt Karl Flock, der erste Bayer, der sie alle geschafft hat – die Seven Summits.
Wohl gemerkt ist der Herr Doktor der 6. oder 7. Deutsche und vor allem der erste Bayer der dies geschafft hat, was soviel heißt wie es waren schon 6 Nichtbayern vorher da oben. Bitte wenn nicht ein Bayer, wer dann, woher kommen denn diese ersten Bergsteiger, vielleicht aus dem flachen Nordreinwestfahlen ;-)?
Mit diesem Post möchte ich Euch auf jeden Fall die oben erwähnte Wiederholung empfehlen, schaut mal rein, es lohnt sich!
Seit ein paar Tagen bewege ich mich auf neuem Terrain im Trekkingforum.com und habe großen Spaß daran gefunden das Wissen meiner Touren an den Mann bzw. den Outdoorfrischling zu bringen. Es ist schon beeindruckend was hier alles gefragt wird, angefangen vom Schuh der drückt bis hin zur super exotischen Daune die in Schlafsäcken für mal schlappe 100 Euro steckt. Was eigentlich nicht sein kann, aber gut, der Fachmann von neben an kennt sich eben aus.
Echte Profis sind im übrigen auch unterwegs, so musste auch ich mir noch ein paar Dinge erklären lassen, kein Wunder, die Kerle haben schließlich schon die 20ste Nepal-Tour mit einigen 6.000ern hinter sich und wissen von was sie reden. Verheimlichen möchte ich aber auch nicht, das dort echte Helden unterwegs sind, die auch mal schnell mit ihren Tipps richtig daneben liegen, was den fragenden Neuling auf seiner ersten Tour echt an den Rand der Verzweiflung bringen kann. Kommt diese Fehlinformation einmal vor, greift der Profi eigentlich recht schnell ein und das Problem ist gelöst. In diesem Moment kann man eigentlich nur hoffen, das der fragende Neuling nicht schon mit der falschen Ausrüstung auf Tour ist.
Ich kann Euch die Seite nur empfehlen, es macht richtig Spaß sich mit den Kollegen von der Bergfront auszutauschen. Man(n) sieht sich im Forum.